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Archive für 26.3.2009
Verstehen
26.3.2009 von foltom.
Delhi 6 zum Beispiel versteh ich nicht. Also den Trailer. Im Film gehts angeblich um einen Amerikaner der nach Neu Dehli kommt, aber im Trailer geht es sehr sehr wirr zu. Für mich zu wirr. Und so nett die Personen in The New Twenty wirken: Was solls? Noch ein Film übers Erwachsenwerden oder so? Coming Out? Och nö … Genauso wenig wie eine Dokumentation über Künstler mit dem Titel Guest of Cindy Sherman. Die Kunst mag toll sein, sähe ich mir evtl. auch an. Aber die Liebesgeschichte oder Beziehung? Nö … Und wenn ich mal wieder Das Omen sehen möchte, schau ich mir das Original an. Für mich hätte man Orphan nicht wirklich drehen müssen.
Es gibt ein Buch von Tony Hawks, “Mit dem Kühlschrank durch Irland”, das hätte man verfilmen können, wäre bestimmt lustig geworden. Aber den Trailer von The Cross konnte ich mir kein zweites Mal anschauen und hab beim ersten Mal schon nicht verstanden, was dort verfilmt wurde. Oder soll das eine Art Geschichtsstunde sein? Spricht mich definitiv nicht an. Allerdings wollte ich den Trailer zu After Last Season auch nicht wieder sehen. Wo ist der Ton? Wars Mikro kaputt? Oder liegts an meinen Lautsprechern dass alle so weit weg reden. Vielleicht muss ich auch zum Ohrenarzt. Aber so hab ich wohl auch die komödiantischen Aspekte in diesem Trailer überhört, oder?
Schon eher sehenswert scheint The Song of Sparrows zu sein. Mindestens tolle Bilder, tolle Aufnahmen … nur kann mich diese Lebensgeschichte aus Teheran momentan nicht wirklich begeistern. Vielleicht dann mal im TV anschauen.
Ob es The Hangover wirklich im Kino braucht, ist auch eher fraglich, aber eine Teenie-Komödie mit Erwachsenen kann zwischendurch recht entspannend sein. Ein gemütlicher Abend an der Bar allerdings auch. Oder ein gutes Buch … Ach was solls, das ganze sieht nach einem recht durchgeknallten, ziemlich albernen Filmchen aus. Wenn nix besseres läuft …
Und ob die Verfilmung von The Mysteries of Pittsburgh, nach einem Roman von Michael Chabon unbedingt “besser” ist? Ernster auf jeden Fall. Aber schon wieder so ein Entwicklungsdingens? Na da könnte man doch das Buch lesen!?
Oder sich Hunger anschauen. Eine Gefängnisrevolte im Jahr 1981 um die IRA als politische Kraft anerkennen zu lassen. Der Trailer ist insgesamt recht düster, das dürfte der Film dann wohl auch sein?
Where the Wild Things are, zu deutsch Wo die wilden Kerlen wohnen ist ganz einfach die Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Maurice Sendak. Wobei das bestimmt nicht einfach war. Aber nach einem sehr ansehbaren Ergebnis aussieht. Bestimmt ein netter Familienfilm.
Was The Haunting in Connecticut definitiv eher nicht ist. Obwohl dort ja auch nur eine Familie in ein Haus zieht. Und was man dann im Trailer sieht erinnert so ein wenig an The Others, den ich ja sehr gut fand. (Ja gut, im Haunting gibts bestimmt viel mehr Spezialeffekte, aber wer braucht die schon?)
Alexander the Last ist dann wieder so was pseudo-dokumentarisch-dramatisch-beziehungtechnisches … Will ich nich. Und auch wenn Away We Go sich als Komödie bezeichnet, sieht das ganze im Trailer für mich zu sehr nach Heile Welt und wir werden alle ganz doll glücklich sein aus. Woran grundsätzlich nix verkehrt ist. Aber muss ich glaub ich auch nicht im Kino sehen.
Insgesamt also nix -mich- begeisterndes im aktuellen Apple-Trailer-Dschungel
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Watchmen
26.3.2009 von foltom.
“Who watches the watchmen?” - Well, I did 
Die Verfilmung des WATCHMEN-Comics ist nun also endlich auf der großen Leinwand zu sehen. Und ich bin doch sehr angetan davon. Nach wie vor habe ich den Comics selbst, noch nicht komplett gelesen, werde dies aber nach dem Film bestimmt bald
nachholen.
Es gab ja offenbar Klagen von Fans, dass insbesondere das Ende des Films nicht mit dem Comic übereinstimmt. Wenn das aber “nur” den Fakt Dr. Manhattan vs. Alien angeht, dann finde ich die Lösung im Film ganz okay.
Ich denke mal, dass es ein Film für die große Leinwand und den entsprechenden Sound ist. Ob das ganze auf einem Fernsehbildschirm so gut funktioniert wage ich zu bezweifeln.
Tolle Musik gibts übrigens im Film zu hören: Halleluja, Sound of Silence, All along the watchtower … Diese “Oldies” wurden alle sehr gut im Film präsentiert und unterstrichen die jeweiligen Bildsequenzen für meinen Geschmack optimal.
Die Superhelden in Watchmen sind ja, bis auf Manhattan, eigentlich gar keine richtigen Superhelden im üblichen Sinne. Sehr gute Kämpfer, die einstecken können, aber an sich keine übernatürlichen Fähigkeiten besitzen. Und menschlich ziemlich derrangiert und daneben sind. Wie wir alle letztlich. Nur, dass die Watchmen einiges ausleben, was in einem “normalen” Leben eher nicht möglich wäre. So rettet man zwar erstmal einige Menschen aus einem brennenden Haus, prügelt sich danach aber ausgiebig in einer Gefängnisrevolte. “Ästhetik der Gewalt” ist ein Schlagwort (welch Wortspiel
) das einem hier sofort einfällt.
Insgesamt auf jeden Fall ein gelungener Film, der gut unterhält, sehr brutal ist und bei dem ich mir noch nicht sicher bin, ob ich ihn ein zweites Mal sehen muss. Damit fällt er in eine ähnliche Kategorie wie SinCity. Wobei ich die Watchmen “besser” finde. Alles so schön bunt hier
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Slumdog Millionaire
26.3.2009 von foltom.
Slumdog Millionär, wie der Film in halbdeutsch heißt, ist ein absolut mitreißender, unterhaltsamer, dramatischer und in Teilen auch sehr brutaler Film! Der Kinobesuch hat sich unbedingt gelohnt und wenn ich auch nie so wirklich verstehe, wie man bewertet ob eine Regie besser war, als die in einem anderen Film, so denke ich mal, dass die acht Oscars bestimmt verdient gewonnen wurden! Obwohl, die kleinen Figuren werden ja gar nicht mehr gewonnen ![]()
Egal. Der Film, der eine Lebensgeschichte in Indien erzählt, wartet mit grandiosen Bildern auf und bietet, trotzdem die titelgebenden Slums, die dramatisch schlechten Lebensumstände eines großen Teils der indischen Bevölkerung, Thema sind und in ihrem realen Umfeld gezeigt werden, wunderbare Unterhaltung. Vielleicht wirkt der Film auch gerade deshalb so, weil diese Verhältnisse realistisch geschildert werden und die beiden Brüder darauf ihr Leben aufbauen. Es wird nichts beschönigt, es gibt keinen versüßenden Zuckerguß, keine Weichzeichner oder andere Tricks, die das Ansehen erleichtern. Wenn es brutal wird, dann wird auch das gezeigt, es fließt Blut, es gibt Tote … Was aber alles dann eben auch nicht dramatisiert oder episch ausgebreitet wird. Es passiert einfach.
Der Abspann bietet dann sogar eine wohl “typische” Bollywood-Tanzeinlage, aber insgesamt ist der Film kaum diesem Genre zuzuordnen. Obwohl ich das Gefühl hatte, das man in einigen Szenen nicht viel oder gar nichts ändern müsste, um locker eine Bollywood-Gesangs-Tanznummer unterbringen zu können. Wurde aber nicht getan. Und das ist, für mich jedenfalls, gut so. Sehr gut!
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