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Archive für August 2009
Schwarze Segel um Mitternacht
24.8.2009 von foltom.
Alestorm hatte ja “damals” (letztes oder vorletztes Jahr) ihren Erstling im Internet stehen, was ich sehr positiv fand. Um trotzdem noch zum Kauf zu animieren, wurden die Songs damals immer kurz von einem Sprecher unterbrochen, der auf Album und Band hinwies. Fand ich als Idee schon sehr gut und man bekam einen wunderbaren Überblick (gibts da eine akustische Entsprechung? Überhören hat ja nen komplett anderen Sinn.) und die Band ihr Geld von mir. Will sagen, ich hab mir das Album gekauft und es auch nicht bereut. Fetzig, flott und witzige Ideen.
Also hab ich jetzt beim zweiten Album auch gleich mal zugegriffen. Doppelt sozusagen, da ich mir die Limited Edition (der geneigte Leser wird feststellen, das ich grundsätzlich mehr oder weniger fast meistens immer für derartige Spielereien zu haben bin) zugelegt habe. Da gibts dann eine DVD mit dem Wacken-Konzert der Band. Dazu gibts dann später noch ein paar Worte.
Die neuen Songs wollen mir leider nicht so recht gefallen. Wobei NO QUARTER durch die Verwurstung des Piraten-Soundtracks positiv auffällt. Das ist einfach witzig und gut. Bei anderen Songs werden auch immer wieder mal neue/alte Instrumente hinzugezogen, das weiß schon irgendwie zu gefallen … Mir fehlt bis jetzt aber noch der überall so gerühmte und beim ersten Album definitiv vorhandene Mitgröhlfaktor. Vielleicht muss der Silberling einfach noch ein paar Mal laufen um sich mir zugänglicher zu zeigen!? Ich werde es versuchen … und versuchen … und versuchen …
Der Eindruck nach den ersten drei bis vier Durchgängen: Zu schnell, zu heftig, zu wenig Varianten vom Rhythmus her. Diese Doppel-Drum-Dingenskirchen ist ab und zu ganz nett, auf Dauer wird dadurch jede Songstruktur zerstört. Find ich. Auch wenn ich keine Ahnung davon hab. Aber es ist halt das, was ich beim Hören empfunden habe.
Ich fände es schade, wenn das ganze zu sehr und immer mehr in Richtung Speed-Metal ginge (ich nehme zumindest an, dass es das ist oder sein könnte oder so …) und immer weniger Schotten-Piraten-Metal übrig bliebe.
Sollten die nächsten Hördurchgänge zu einer Änderung meiner Meinung führen, werde ich das natürlich hier vermerken. Wenn nicht, dann nicht. Aber jetzt erstmal ausnahmsweise zu einzelnen Songs:
1. The Quest - zu schnelle, zu viele, zu hektische Drums … macht mir keinen Spaß
2. Leviathan —war da was?— Die Single, oder? Warum?
3. That Famous Ol’Spiced - … weiß nicht mehr, zu sehr vom Schlagzeug “erschlagen”? Langer Refrain? Wer behauptet da Mittelaltermetal? Hör ich nicht so wirklich. Oder soll das wegen der Flöte sein? Na ja.
4. Keelhauled –> RaRaRasputin, lover of the russian queen usw. usf.? Kommt aber ganz witzig, dadurch.
5. To The End Of Our Days - geht schon, Fast ne Ballade –> Mitgröhleignung
6. Black Sails At Midnight - is’ glaub ich auch so ein Teil bei dem die Drums mehr zerstören als Rhythmus liefern. Das ist Powermetal? Dann mag ich Powermetal nicht.
7. No Quarter - Witzig, diese Soundtrack-Hommage! Gefällt mir, von der Idee her, schon mal sehr gut.
Und so weiter. Geht schon; aber das erste Album gefiel mir persönlich besser.
Die DVD? Sehr schön. Mut zur Ehrlichkeit auf jeden Fall! Da hätte man sicher einiges nachbessern und den Klang verbessern können, oder auch den ein oder anderen Spielfehler korrigieren. Find ich super, dass das nicht geschehen ist! Klingt sehr authentisch, die Stimmung war offensichtlich mehr als nur gut, was mich bei einer doch relativ “neuen” Band gewundert hat. Mag aber in Wacken oder ähnlichen Festivals eh keine Rolle spielen. Aber dass schon so gut und viel mitgesungen wurde?! Applaus dem Publikum!
Dem Sänger/Keyboarder würde ich ein festinstalliertes Keyboard wünschen, er bewegt sich eh nicht so viel rum, da könnte er genauso mit nem “Standinstrument” spielen. Nach vorne mit nem Steuerrad oder so “verkleidet”, oder als Schatztruhe … irgendwas, käme sicher auch ganz gut.
Schade, dass auf die DVD nicht noch etwas mehr gebrannt wurde. Ein kleines Interview, Backstage, Videos (gibts welche? Yep! Zum Beispiel hier und da) oder so …
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72 Ratten
23.8.2009 von foltom.
Und erneut wird mein schlechtes Gewissen vergrößert (ich habe hier immer noch Rezensionsexemplare liegen, zu einem Buch müsste ich tatsächlich nur noch was schreiben … *seufz*) denn schon wieder gibt es eine neue Ausgabe von RATTUS LIBRI: Die Nummer 72 um genau zu sein, und den Index dazu.
Es gibt Leute die sind so unheimlich fleißig. Bewundernswert. ![]()
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Dead Like Me
20.8.2009 von foltom.
Dead Like Me war eine ganz amüsante, unterhaltsame und insbesondere in der zweiten Staffel dann richtig gute Fernsehserie. Hatte mir viel Spaß gemacht. Auf DVD.
Dass ein Film gedreht werden sollte, hatte ich zwar mitbekommen, aber dann irgendwie doch aus den Augen verloren. Aber jetzt hab ich ihn auch … und auch gesehen. Nett. Ja doch. Nicht das, was ich mir jetzt erhofft oder was ich erwartet hätte (So eine Art Abschluß oder einfach etwas undefiniert “größeres”; ähnlich wie bei Firefly respektive Serenity), aber es ist eine sehr schöne, sehr lange neue Episode. Ganz im Stil der Serie, mit fast allen Darstellern von früher … Hat mir gefallen. Ist sicher eher was für Fans und Freunde der Serie und nicht wirklich für Neueinsteiger geeignet. ![]()
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Selbst ist die Braut - The Proposal
12.8.2009 von foltom.
Anders als zum Beispiel in “Während Du schliefst“, bleiben Figuren und Geschichte bei “Selbst ist die Braut” ziemlich oberflächlich. Das ändert nix daran, dass der Film über die Laufzeit gut und witzig unterhält, macht aber den Reiz, ihn sich vielleicht erneut anzusehen, wie manch andere “romantische Komödie” dieser (oder anderer
) Art, zunichte.
Es gibt gute Darsteller, wunderbare Landschaftsaufnahmen und einige witzige Momente. Letztere kennt man allerdings schon aus den Trailern und recht viel mehr kommt nicht dazu. Schade eigentlich, denn von der Idee her, hätte das ein wunderbare, seichte-leichte und fröhliche SommerLiebesKomödie werden können. So bleibt es bei seicht und fröhlich, was auch schon mehr ist, als manch anderer Film zu bieten hat.
Im Original gesehen mag in meinem Fall natürlich auch bedeuten, dass ich (zu) vieles gar nicht erst verstanden habe. Meistens ist es aber doch eher so, dass ich einen Film witziger finde, wenn ich nicht jeden Witz und jede Anspielung verstehe. Gerade in den deutschen Synchronisationen hat man doch häufig das Gefühl, dass da manches zu übertrieben und überzogen dargestellt wird.
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