Slumdog Millionaire

sehr gut Slumdog Millionär, wie der Film in halbdeutsch heißt, ist ein absolut mitreißender, unterhaltsamer, dramatischer und in Teilen auch sehr brutaler Film! Der Kinobesuch hat sich unbedingt gelohnt und wenn ich auch nie so wirklich verstehe, wie man bewertet ob eine Regie besser war, als die in einem anderen Film, so denke ich mal, dass die acht Oscars bestimmt verdient gewonnen wurden! Obwohl, die kleinen Figuren werden ja gar nicht mehr gewonnen 😉
Egal. Der Film, der eine Lebensgeschichte in Indien erzählt, wartet mit grandiosen Bildern auf und bietet, trotzdem die titelgebenden Slums, die dramatisch schlechten Lebensumstände eines großen Teils der indischen Bevölkerung, Thema sind und in ihrem realen Umfeld gezeigt werden, wunderbare Unterhaltung. Vielleicht wirkt der Film auch gerade deshalb so, weil diese Verhältnisse realistisch geschildert werden und die beiden Brüder darauf ihr Leben aufbauen. Es wird nichts beschönigt, es gibt keinen versüßenden Zuckerguß, keine Weichzeichner oder andere Tricks, die das Ansehen erleichtern. Wenn es brutal wird, dann wird auch das gezeigt, es fließt Blut, es gibt Tote … Was aber alles dann eben auch nicht dramatisiert oder episch ausgebreitet wird. Es passiert einfach.
Der Abspann bietet dann sogar eine wohl „typische“ Bollywood-Tanzeinlage, aber insgesamt ist der Film kaum diesem Genre zuzuordnen. Obwohl ich das Gefühl hatte, das man in einigen Szenen nicht viel oder gar nichts ändern müsste, um locker eine Bollywood-Gesangs-Tanznummer unterbringen zu können. Wurde aber nicht getan. Und das ist, für mich jedenfalls, gut so. Sehr gut!

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Proben

… machen viel Spaß. Vor allem im kleinen Rahmen kann das sehr intensiv sein. Ich mein, ein E-Bass und zwei Geigen, das hat doch was. Ich war, wie schon erwähnt, leider weder bei der Musikfreizeit, noch bei vielen Proben in der letzten Zeit dabei. Von daher fällt mir der ein oder andere Taktwechsel schon etwas schwer. Und 5/4 ist ja nun wirklich nicht nett. Oder einfach mal statt gerade Noten, zwei Triolen spielen zu lassen, nur um danach gleich wieder im „normalen“ Rhythmus weiter zu machen. Aber irgendwo macht es Spaß und solange der Lehrer, im heutigen Ausnahmefall, die Lehrerin, nicht aufgibt, bin ich dabei. Und schon sehr gespannt auf den kommenden Samstag!

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PrimeFringe

Hab mal so nebenbei Fringe und Primeval gesehen. Primeval ist wohl schon in der dritten Staffel angekommen und sieht eigentlich ganz fetzig aus. Action. Offenbar gab und gibt es da aber auch ganz toll spannende Verwicklungen, die man wahrscheinlich nur versteht, wenn man auch die ersten zig Folgen gesehen hat. Das wird jetzt zwar nicht unbedingt passieren, aber so ab und zu könnte es sein, dass ich mal wieder in eine Folge Primeval reinschaue.
Dagegen ist Fringe vergleichsweise ruhig, mehr auf die Personen abgestellt, was natürlich auch daran liegen mag, dass die Serie erst am Anfang steht. Sieht ebenfalls ganz nett aus, die Musik im Abspann klingt aber schon absichtlich so ganz weit entfernt wie ne Akte X Anleihe und im großen und ganzen läuft es wohl auf so was ähnliches raus, oder? Auch mal „ab und zu“ sehen …

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maximum metal vol.138

:-) Da hab ich mir doch mal wieder n Metal Hammer zugelegt und dieses Mal gabs ne DVD dazu. 25 Bands! Ja da muss doch was dabei sein …
Was soll ich sagen?
Nö. Is nix dabei. Ich mein, Subway To Sally sind ja grundsätzlich nicht verkehrt, klingen aber hier ein bisschen wie immer, vielleicht ein bisschen rockiger, aber die Stimme ein bisschen zu weit hinten … Und die anderen Bands waren mir rein musiktechnisch nicht so genehm.
Und was macht man mit Black Stone Cherry? Einen Biertest. Mit alkoholfreiem Bier. Na ja.
Vielleicht schau ich mir den dreiteiligen Tourbericht mit den Apokalyptischen Reitern mal in Ruhe an. Sieht nett aus, aber die Musik ist glaub ich auch nicht wirklich was für mich.
Es ist ansonsten im Metal wohl mittlerweile normal, dass mit diesen Kreisch-Grunz-Stimmen „gesungen“ wird, oder? Nix für mich.
Schade drum, ich hatte mal wieder auf ein paar interessante Musik-Tipps gehofft.

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In den Raum gestellt

Sollte es einem zu Denken geben, wenn vom Arzt vorgeschlagen wird, man möge sich, für den Partner, vielleicht doch schon mal nach einem Hospiz umsehen, da man selbst mit der Versorgung, auch aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr zurecht kommen wird? Ob es das nun soll oder nicht, man denkt mit Sicherheit darüber nach. Vor allem, wenn man sich die Begriffserklärung anschaut und das Hospiz dort als Ort der Sterbebegleitung definiert wird. Für so schlimm hätte man das bisher ja nun auch nicht angesehen. Oder ist es gar nicht so schlimm und es soll einen „nur“ auf das Schlimmste schon mal vorbereiten? Positiv im Zusammenhang mit dem Hospiz finde ich den Begriff der Palliativpflege. Das hätte dann ja wieder was: Verbesserung der Lebensqualität, das klingt doch wirklich gut.
Bei aller Spekulation: Man wartet vielleicht doch besser die nächste Untersuchung ab und hofft weiterhin auf gute Nachrichten.

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Südkoreanischer Kindergarten

Ich weiß wirklich nicht, warum ich mir einen Film, über den Versuch Kinder in einem Kindergarten in New York unterzubringen, im Kino ansehen soll. Wahrscheinlich schaue ich mir Nursery University nicht einmal im Fernsehen an.
Dagegen sieht ein Trailer zu dem südkoreanischen Film Daytime Drinking so unterhaltsam aus, dass ich den unbedingt sehen möchte. Eine Komödie im Geiste von Stranger Than Paradise? Her damit! Ein Urlaub mit Freunden, bei dem die Freunde nicht auftauchen und der Urlaubsort offenbar total dicht ist (welch Zweideutigkeit ;-)), das klingt doch wunderbar melancholisch-witzig.
Okay, I Love You Beth Cooper scheint die übliche, 08/15-HighSchool-Komödie, aber wunderbar abgedreht zu sein. Könnte lustig sein. Muss aber nicht.
Valentino mag ein toller Modedesigner gewesen sein, davon hab ich keine Ahnung. Von Filmen natürlich auch nicht, aber der Trailer ist zumindest so interessant, dass ein Ansehen des kompletten Films im Fernsehen in Betracht gezogen werden kann. Mehr oder weniger.
huchDrag Me To Hell sieht, rein vom Trailer her, nach einem Horror-Film aus, der mir gefallen könnte. Ich mein‘, Sam Raimi ist ein guter Regisseur, da könnte das auch ein guter Film sein, oder?

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Imagine, Moscow Fighting Emilio in the Sunshine

Den Trailer von Moscow, Belgium sollte man sich unbedingt bis zum Ende ansehen. Allein das finde ich schon sehr witzig. Ansonsten? Die übliche Liebes-Drama-Beziehungskiste? Wohl schon, hier allerdings mit offenbar originellen Typen und Charakteren. Könnte sehr gut sein!
Was Neues mit Eddie Murphy? Imagine That? Och nö. Dieser Trailer macht mich nun so gar nicht an. Da schau ich mir doch lieber noch mal die Suche nach dem Goldenen Kind oder Beverly Hills Cop an.
Und statt Fighting dann vielleicht lieber den Fight Club.
Emilio hat zwar gute Musik, zumindest mal im Trailer, sieht dann aber insgesamt ein bisschen zu dramatisch für mich aus. Vielleicht wenn der Film mal im TV kommt …
Sunshine Cleaning könnte mir sehr gut gefallen. Der Trailer und der Clip tun das. Also mir gefallen! :-)

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Ein Bad in der Menge

… Wasser die in meine kleine Badewanne passt. Ein Erkältungsbad um genau zu sein. Und dazu die Musik von Antonio Vivaldi, die Concerti, Op.10 für Flöte, Streicher und Continuo. Aber hauptsächlich heute und hier: Für mich!
War sehr schön. Schön entspannend.

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Üben üben üben …

Ich war ja letztes Wochenende nicht im Lande, und konnte so an der Konzertfreizeit nicht teilnehmen, und mich dort schon mal mit allen anderen Mitwirkenden auf das große Konzert, Ende des Monats, vorbereiten. Und am Dienstag war ich nicht fit genug. Aber heute. Zwei Stunden durchgehalten und möglichst wenig mitgespielt. Ist halt doch immer was anderes, wenn man mit vielen anderen Musikern zusammen, etwas spielen soll. Und dass dann auch noch nach was klingen soll. Nach was erkennbarem. Hat aber ab und zu geklappt. Was definitiv nicht an mir lag. Aber es hat Spaß gemacht und nächste Woche gibts noch mal ne kleine Probe, am Wochenende muss ich natürlich noch ein bisschen selbst üben, und dann gehts auch schon auf. Insgesamt wohl 101 Musizierende werden es sein! Filmmusik das Thema. Spaß und gute Laune das Wichtigste.
Wollte ich nur mal so erwähnt haben.

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Erleuchtung 500

500 Days of Summer sieht nach einer netten Liebeskomödie aus. Scheint mal etwas anders erzählt oder aufgebaut zu sein, aber im großen und ganzen … Weiß nicht.
Enlighten Up dagegen erinnert mich an diese MTV „MADE“-Shows. Yoga oder die Suche nach Erleuchtung oder wie oder was? Das ganze spricht mich vom Trailer her jetzt so gar nicht an. Kann aber grundsätzlich auch eine ganz interessante Dokumentation sein.

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