Schwarze Segel um Mitternacht

Alestorm hatte ja „damals“ (letztes oder vorletztes Jahr) ihren Erstling im Internet stehen, was ich sehr positiv fand. Um trotzdem noch zum Kauf zu animieren, wurden die Songs damals immer kurz von einem Sprecher unterbrochen, der auf Album und Band hinwies. Fand ich als Idee schon sehr gut und man bekam einen wunderbaren Überblick (gibts da eine akustische Entsprechung? Überhören hat ja nen komplett anderen Sinn.) und die Band ihr Geld von mir. Will sagen, ich hab mir das Album gekauft und es auch nicht bereut. Fetzig, flott und witzige Ideen.

Also hab ich jetzt beim zweiten Album auch gleich mal zugegriffen. Doppelt sozusagen, da ich mir die Limited Edition (der geneigte Leser wird feststellen, das ich grundsätzlich mehr oder weniger fast meistens immer für derartige Spielereien zu haben bin) zugelegt habe. Da gibts dann eine DVD mit dem Wacken-Konzert der Band. Dazu gibts dann später noch ein paar Worte.

Die neuen Songs wollen mir leider nicht so recht gefallen. Wobei NO QUARTER durch die Verwurstung des Piraten-Soundtracks positiv auffällt. Das ist einfach witzig und gut. Bei anderen Songs werden auch immer wieder mal neue/alte Instrumente hinzugezogen, das weiß schon irgendwie zu gefallen … Mir fehlt bis jetzt aber noch der überall so gerühmte und beim ersten Album definitiv vorhandene Mitgröhlfaktor. Vielleicht muss der Silberling einfach noch ein paar Mal laufen um sich mir zugänglicher zu zeigen!? Ich werde es versuchen … und versuchen … und versuchen …

Der Eindruck nach den ersten drei bis vier Durchgängen: Zu schnell, zu heftig, zu wenig Varianten vom Rhythmus her. Diese Doppel-Drum-Dingenskirchen ist ab und zu ganz nett, auf Dauer wird dadurch jede Songstruktur zerstört. Find ich. Auch wenn ich keine Ahnung davon hab. Aber es ist halt das, was ich beim Hören empfunden habe.
Ich fände es schade, wenn das ganze zu sehr und immer mehr in Richtung Speed-Metal ginge (ich nehme zumindest an, dass es das ist oder sein könnte oder so …) und immer weniger Schotten-Piraten-Metal übrig bliebe.

Sollten die nächsten Hördurchgänge zu einer Änderung meiner Meinung führen, werde ich das natürlich hier vermerken. Wenn nicht, dann nicht. Aber jetzt erstmal ausnahmsweise zu einzelnen Songs:
1. The Quest – zu schnelle, zu viele, zu hektische Drums … macht mir keinen Spaß
2. Leviathan —war da was?— Die Single, oder? Warum?
3. That Famous Ol’Spiced – … weiß nicht mehr, zu sehr vom Schlagzeug „erschlagen“? Langer Refrain? Wer behauptet da Mittelaltermetal? Hör ich nicht so wirklich. Oder soll das wegen der Flöte sein? Na ja.
4. Keelhauled –> RaRaRasputin, lover of the russian queen usw. usf.? Kommt aber ganz witzig, dadurch.
5. To The End Of Our Days – geht schon, Fast ne Ballade –> Mitgröhleignung
6. Black Sails At Midnight – is‘ glaub ich auch so ein Teil bei dem die Drums mehr zerstören als Rhythmus liefern. Das ist Powermetal? Dann mag ich Powermetal nicht.
7. No Quarter – Witzig, diese Soundtrack-Hommage! Gefällt mir, von der Idee her, schon mal sehr gut.
Und so weiter. Geht schon; aber das erste Album gefiel mir persönlich besser.

Die DVD? Sehr schön. Mut zur Ehrlichkeit auf jeden Fall! Da hätte man sicher einiges nachbessern und den Klang verbessern können, oder auch den ein oder anderen Spielfehler korrigieren. Find ich super, dass das nicht geschehen ist! Klingt sehr authentisch, die Stimmung war offensichtlich mehr als nur gut, was mich bei einer doch relativ „neuen“ Band gewundert hat. Mag aber in Wacken oder ähnlichen Festivals eh keine Rolle spielen. Aber dass schon so gut und viel mitgesungen wurde?! Applaus dem Publikum!
Dem Sänger/Keyboarder würde ich ein festinstalliertes Keyboard wünschen, er bewegt sich eh nicht so viel rum, da könnte er genauso mit nem „Standinstrument“ spielen. Nach vorne mit nem Steuerrad oder so „verkleidet“, oder als Schatztruhe … irgendwas, käme sicher auch ganz gut.

Schade, dass auf die DVD nicht noch etwas mehr gebrannt wurde. Ein kleines Interview, Backstage, Videos (gibts welche? Yep! Zum Beispiel hier und da) oder so …

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72 Ratten

Und erneut wird mein schlechtes Gewissen vergrößert (ich habe hier immer noch Rezensionsexemplare liegen, zu einem Buch müsste ich tatsächlich nur noch was schreiben … *seufz*) denn schon wieder gibt es eine neue Ausgabe von RATTUS LIBRI: Die Nummer 72 um genau zu sein, und den Index dazu.
Es gibt Leute die sind so unheimlich fleißig. Bewundernswert. :-)

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Dead Like Me

Dead Like Me war eine ganz amüsante, unterhaltsame und insbesondere in der zweiten Staffel dann richtig gute Fernsehserie. Hatte mir viel Spaß gemacht. Auf DVD.
Dass ein Film gedreht werden sollte, hatte ich zwar mitbekommen, aber dann irgendwie doch aus den Augen verloren. Aber jetzt hab ich ihn auch … und auch gesehen. Nett. Ja doch. Nicht das, was ich mir jetzt erhofft oder was ich erwartet hätte (So eine Art Abschluß oder einfach etwas undefiniert „größeres“; ähnlich wie bei Firefly respektive Serenity), aber es ist eine sehr schöne, sehr lange neue Episode. Ganz im Stil der Serie, mit fast allen Darstellern von früher … Hat mir gefallen. Ist sicher eher was für Fans und Freunde der Serie und nicht wirklich für Neueinsteiger geeignet. 🙂

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Selbst ist die Braut – The Proposal

Anders als zum Beispiel in „Während Du schliefst„, bleiben Figuren und Geschichte bei „Selbst ist die Braut“ ziemlich oberflächlich. Das ändert nix daran, dass der Film über die Laufzeit gut und witzig unterhält, macht aber den Reiz, ihn sich vielleicht erneut anzusehen, wie manch andere „romantische Komödie“ dieser (oder anderer 😉 ) Art, zunichte.

Es gibt gute Darsteller, wunderbare Landschaftsaufnahmen und einige witzige Momente. Letztere kennt man allerdings schon aus den Trailern und recht viel mehr kommt nicht dazu. Schade eigentlich, denn von der Idee her, hätte das ein wunderbare, seichte-leichte und fröhliche SommerLiebesKomödie werden können. So bleibt es bei seicht und fröhlich, was auch schon mehr ist, als manch anderer Film zu bieten hat.

Im Original gesehen mag in meinem Fall natürlich auch bedeuten, dass ich (zu) vieles gar nicht erst verstanden habe. Meistens ist es aber doch eher so, dass ich einen Film witziger finde, wenn ich nicht jeden Witz und jede Anspielung verstehe. Gerade in den deutschen Synchronisationen hat man doch häufig das Gefühl, dass da manches zu übertrieben und überzogen dargestellt wird.

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Black Clouds & Silver Linings

Dream Theater. Eine, wenn nicht die am wenigsten geliebte Lieblingsband von mir. Wobei Lieblingsband sowieso übertrieben ist, ich bin mir bei diesen fünf Künstlern und ihrer Musik nie so wirklich sicher. Bisher hab ich sie live nur von (DVD-)Konserve erlebt (Score und Live at Budokan), aber da wirken sie einfach zu wenig als Band. Die Musiker sind mit Sicherheit, jeder für sich, sehr sehr gut und wirkliche Künstler, aber es fehlt(e?) irgendwie das Zusammenspiel.
Ohne Einzeltitel benennen zu können (oder zu wollen), teilweise sind die Songs mehr als „progressive“ und einfach nur durchgeknallt-verspielt, oder? Aber was solls.

Die durchweg positiven Kritiken zum neuen Album haben mich dann dazu bewogen, mir dasselbe zuzulegen. Gierig, wie ich nun einmal bin, musste es gleich die 3CD-Box sein. Und die hätte sich allein schon der Cover-Versionen, und dort des Queen-Medleys wegen, gelohnt. Sehr schön!

Die eigentliche CD kam erstmal auf den MP3-Player und musste mit zum Joggen. Nun bin ich ja eher langsam und gemächlich unterwegs, von daher war ich gespannt, wie hart respektive treibend die neuen Songs vom Traumtheater sind. Insbesondere bei den letzten Alben ließen die Kritiken doch auf sehr heftige Metal-Varianten schließen.
Ich muss sagen: Es lief sich hervorragend mit den Silberstreifen in den dunklen Wolken. Schöne Melodien, „angenehme“ Tempowechsel … das Album macht sehr viel Spaß, funktioniert zum Laufen optimal und ist sehr sehr gut.

Einziges Manko: Trotzdem die Band einen herausragenden Bassisten besitzt, ist dieser kaum zu hören. Oder er spielt wieder mehr Gitarre auf seinem 6-Saiter-Bass, dann hör ich das natürlich auch wieder nicht. Aber ich wollte es mal erwähnt haben. Da sollte, für meinen Geschmack, schon ein bisschen mehr Bass-Bumms rein! 😉

Nachdem ich die Songs durch hatte und wieder daheim war, habe ich mich wirklich geärgert, dass ich mir die Band dieses Jahr nicht auf dem Tollwood-Festival angesehen und gehört habe. Wobei sie mir, als ich das damals gelesen hatte, als nicht wirklich geeignet für ein Konzertzelt vorkommen und der Preis war mir glaub ich auch zu hoch. Egal. Ich Nachhinein wäre das schon gut gewesen. Glaub ich.

Zu den sechs einzelnen Songs (der Count ist glaub ich mit über 19 Minuten der längste auf der CD) kann ich nix sagen. Sie bilden rein akustisch eine gute Einheit (funktionieren auch beim Autofahren sehr gut) und dadurch schiebt sich für mich kein Einzeltitel in den Vordergrund oder wirkt besonders gut. Das Album wirkt recht organisch, möchte ich mal behaupten.

Die Idee einer reinen Instrumentalversion der Songs auf einer weiteren CD zu veröffentlichen hat was. Dadurch kann man sie teilweise dann vielleicht sogar in diese Post-Rock Schublade einsortieren, oder? Na ja, die YES und RUSH Einflüsse sind kaum zu überhören, das ganze fetzt zum Teil auch ganz ordentlich, und wenn schon Schublade, gehören die fünf mit Sicherheit nach wie vor und überhaupt zum Prog-Rock. Was aber alles letztlich völlig egal ist: Entweder man mag die Musik oder eher nicht. Im Falle dieses Albums gehöre ich zu ersteren.

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Billy Talent III

Das ist das erste Mal, dass ich das Gefühl habe zu hören, wie sich eine Band, in diesem Fall eben Billy Talent, weiterentwickelt und trotzdem ihrem –sehr typischen– Stil treu bleibt.
Insgesamt klingt die neue Scheibe für mich weniger aggressiv als die ersten beiden Alben, wobei Versatzstücke aus den Vorgängern unüberhörbar eingearbeitet wurden. Der Sänger geht „besser“ mit seiner Stimme um, die Songs klingen irgendwie melodiöser, ohne an Härte verloren zu haben. Es rockt und fetzt aber immer noch sehr gut.

Zugegeben, beim ersten Hören war ich mir noch unsicher, was ich von den Songs halten soll. Aber bei jedem weiteren Hören wuchs die Begeisterung und mittlerweile gefällt mir die Auswahl ausgesprochen gut. Hoffentlich gibts bald mal wieder eine Live-DVD (oder vielleicht sogar ein Konzert in der Nähe?) auf der man sehen und hören kann, wie die neuen Songs auf der Bühne umgesetzt werden (können).

Ich freu mich jetzt schon auf ein nächstes Album von Billy Talent. Und dabei ist es mir völlig egal ob es mit IV betitelt werden wird oder Hmlgrmpf oder sonstwie. Hauptsache die Musik passt!

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Der halbe Potter …

Der neue Film der Harry Potter Serie ist ein netter, absolut belangloser, mit tollen Effekten versehener, aber letztlich eben ziemlich überflüssiger Film. Mit zweieinhalb Stunden und zwei Liebesgeschichtchen einfach zu viel. Eine gewisse Tragik, „Dunkelheit“, kann man ihm nicht absprechen, aber die ist einfach nur so da und irgendwie ist alles sehr lieblos, teils sehr hart geschnitten und auf die Leinwand gebracht.
Handlung gabs eher weniger, was die meisten Darsteller aber nicht davon abhielt wirklich sehr gute Leistungen abzuliefern. Selbst wenn sie zum Großteil nur Kurzauftritte hatten. Kann man also getrost verpassen oder aber, wie auch in meinem Fall, der Vollständigkeit halber reingehen. Nicht wirklich ein Ärgernis, aber irgendwie etwas schade drum, da hätte man sicher mehr und spannenderes draus machen können. Müssen!
Vielleicht erinnere ich mich aber auch nur noch zu wenig an die Vorlage, also das Buch? War es vielleicht doch das, was uns jetzt auf der Leinwand serviert wird?

Es störte -nicht nur mich- dann auch noch die synchronisierte Fassung, bei der man viel zu oft das Gefühl haben musste, dass da recht wenig überlegt wurde, ob die deutsche Stimme passt. Dazu fehlte im Sound auch irgendwie zu oft der Hintergrund oder die Sprecher wirkten als hätten sie zu viel Hall auf dem Mikro. Ja gut, ich bin heute etwas nörgelig, aber trotzdem.
Und die Golum-Versammlung inclusive der ein oder anderen Gandalf „Hommage“ hätte man sich auch sparen können. Fand ich sehr unpassend und hätte man jeweils, mit der heutigen Technik, schon … einfach anders gestalten müssen. Selbst als Gag funktionierte das nicht bei mir.

Ich hoffe mal das der letzte Teil, der ja in zwei Teilen auf uns zukommt, wieder besser, unterhaltsamer und vor allem auch spannender wird! (Wenn ich auch befürchte, dass der Campingausflug – der jetzt wohl schon fertig gedreht wurde und den ersten Teil ausmachen wird – nicht so wirklich der Renner werden wird!? Aber ich täusch mich ja gerne … mehr oder weniger … eher weniger.)

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Ice Age: Dawn of the Dinosaurs

Zugegeben, ich bin mit gewissen Vorbehalten in den Film gegangen und hauptsächlich hat mich das 3D gelockt. Der erste ICE AGE Teil hatte mir damals nicht so wirklich gut gefallen, den zweiten hab ich gar nicht im Kino gesehen, so hielt sich die Begeisterung für einen dritten Teil schon ziemlich in Grenzen. Aber ich muss bzw. darf sagen: ICE AGE in 3D macht sehr viel Spaß!

Wirklich gute Unterhaltung, die Geschichte vorhersehbar aber wunderbar animiert und wenige „Extrem- bzw. Effekt-3D“-Aufnahmen. Das ganze wirkt einfach nur durch die zusätzliche Tiefe unheimlich scharf und nah am Zuschauer.

Von den Figuren her? Das Faultier nervt, wie früher schon, und die anderen „alten Bekannten“ agieren wie es zu erwarten ist. Was ich völlig wertneutral sehe, es passt halt so wie es ist.

Aber die definitiv Größten in diesem Film sind die Kleinsten! Crash und Eddie haben einfach die besten Sprüche drauf und sind so dermaßen überdreht, dass es eine wahre Freude ist, den beiden zuzuschauen, Buck, der Neue, ist cool und total neben der Spur und allein schon deshalb genial. Dass er von Simon Pegg gesprochen wird, ist ein Bonus, allerdings höre ich sowas eher weniger und finde es nur jetzt, im Nachhinein, noch witziger, wenn ich mir den Schauspieler als Stimme hinter dem Wiesel vorstelle.

Scrat nicht zu vergessen! Sehr genial auf der Jagd nach der Haselnuss und seine Begegnung mit seinem weiblichen Gegenstück! Soooooo gut! Wunderbar – traurig – auch der Teil, der aus der Perspektive der Haselnuss gezeigt wird. Wirklich zu schön.

Und was mir besonders gut gefallen hat, bei den kleinen Großen: Bei Übersichtsaufnahmen, Weitwinkel, oder wie auch immer man es nennen will, kommen die Größenverhältnisse besonders gut rüber. Wenn dann die kleinen Opossums hinter den großen Mammuts, über einen Baumstamm oder ein Skelett hüpfen, sieht das einfach unheimlich gut aus.

Insgesamt: Simple Handlung die für mein simples Gemüt gerade richtig war und ein 3D-Animation die sehr viel Spaß macht! (Der Trailer für UP – natürlich auch in 3D – lässt ebenfalls auf großes Animations-Kino hoffen!)

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Last Lorber

Tja, da war ich also seit langem mal wieder auf einem Robespierre & Band Konzert, Open Air um genau zu sein, und konnte/durfte es mir nicht zu Ende anhören. Schade eigentlich. Es begann, nach gut 90 Minuten, endlich rockiger zu werden. Und man konnte auch ein bisschen Gitarre raushören. Der neue Gitarrist macht auch sonst einen ganz guten Eindruck, nur hörte man eben leider nicht allzu gut, was er spielte.
Für mich wars ganz interessant, da man Schlagzeug und vor allem Bass sehr gut raushörte. Sozusagen Robespierre & Rhythm oder so. Die Stimme von Robespierre kam allerdings auch nicht immer wirklich gut rüber. Zum Teil würde ich mal behaupten, war zu viel Hall dazugemischt und dadurch klangs einfach nicht gut. Lag aber vielleicht auch am Zelt, in dem kurzfristig gespielt wurde, da die Wetterlage ja nicht wirklich sicher war. Er war allerdings wirklich schön, vom Wetter her, und hätte man es vorher gewußt … Wusste man aber natürlich nicht.
Zum Biergarten, in dem das ganze veranstaltet wurde: Nun, es fand mal wieder hinter dem Haus statt, wo auch schon das erste Lorber Festival abgehalten wurde. Eigentlich ganz nett, da hinten. Die Getränke teuer, aber soweit okay. Die Speisen recht gut, aber zum Teil auch viel zu teuer. Der Wurstsalat, den ich mir gönnte, kostet fast dreimal so viel wie die doppelte Menge beim Aldi. Und ich würde fast behaupten, dass es der gleiche war. Egal. War gut.
Aber …
So gegen halb zehn kam die Wirtin vorbei, mit der wir vorher auch schon mal kurz sehr nett gesprochen hatten, und wollte wissen, ob wir noch was zu trinken wollten. Nö, wollten wir nicht. Und das hätten wir wohl nicht sagen dürfen. Sie wurde dann nämlich recht ungehalten (um nicht zu sagen: zickig) und es lief letztlich darauf hinaus, dass wir wohl glaubten, dass ganze hier sei umsonst (Tatsächlich war es ein kostenloses Open-Air, veranstaltet im Biergarten, weshalb dort auch Leute -wie ich- auftauchten und etwas – wenn auch nur Kleinigkeiten – verzehrten.) Aber das war ihr wohl nicht genug. Und wird drei, die wir an dem Tisch, außerhalb des Zeltes saßen, verstanden die mehr als nur unhöfliche Erwiderung – Tirade? – der Wirtin als Rausschmiss und sind gegangen.
Schade ums Konzert, das hätte ich mir schon gerne noch angehört.
Und schade um die eventuell nächsten Lorber-Festival, denn mich wird man dort so bald nicht mehr sehen. Fand ich schon sehr unverschämt und ich hab mich die ganze halbe Stunde auf der Heimfahrt darüber geärgert. Überflüssig, ich weiß. Aber jetzt ist auch vorbei. 😉

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Transformers – Revenge of the Fallen

Über zwei Stunden rasante Action, fetzige Musik und tolle Special Effects … Doch ja, da wird man ganz unterhalten. Wenn man diese Art Film mag.
Ich fand ja den ersten Teil schon ganz okay und der zweite steht dem in nichts nach. Letztlich passiert ja auch nicht viel mehr oder anderes als im ersten Teil 😉 Die Effekte sind wirklich hervorragend, manchmal geht mir alles schon etwas zu schnell und wirkt recht hektisch, aber letztlich sind das zwei Stunden wunderbare Popcorn-Unterhaltung. (Ich hatte allerdings nur ein Eis. Drei Kugeln. War aber auch gut.)

Die „alten“ Roboter erinnern irgendwie ein bisschen an Alien, was ja nicht verkehrt sein muss. Hat auch was. Gabs diese Typen auch schon als Spielzeug oder ist das jetzt eine Film für Spiel Entwicklung? Nett auf jeden Fall. Bei dem großen Erfolg, darf man wohl einen dritten Teil erwarten und ich bin gespannt, gegen wen die Autobots dann antreten werden. Obwohl, dass es die Decepticons sein werden ist eigentlich eh klar, oder?

Der ein oder andere Schnitt schien mir in diesem Teil, allerdings etwas vermurkst worden zu sein. Entweder sieht man Sam und Freundin Mikaela nebeneinander und in der nächsten Szene in einer Umarmung dastehen, oder, und das fand ich persönlich schon etwas störend: Leo, der Collegezimmerkollege nervt im Auto, bekommt Elektroschocks und steigt in der nächsten Szene mit aus dem Auto!? Da mag zwar im Prinzip, also in der Filmhandlung, noch mehr Zeit vergangen sein, für den Zuschauer aber eben nicht, wodurch das für mich schon ziemlich daneben wirkte. Letztlich war der Typ sowieso überflüssig. Nicht so schlimm wie die Computergeeks im ersten Teil, aber nahe dran.

Insgesamt kann man (ich) mit diesem zweiten Teil zufrieden sein und sagen: Alles so schön bunt hier! 😉

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